Projekte Schulen suchen Haselmaus

 

Der NABU-Kreisverband informiert

Naturforscher an Schulen und Kindergärten suchen Spuren der Haselmaus

 

Haselmaus

Wo lebt die seltene Haselmaus, dieses daumengroße Tierchen mit goldbraunem Fell, schwarzen Knopfaugen und buschigem Schwanz?

 

Das wissen selbst Experten nicht. Deshalb hat der Naturschutzbund NABU Baden-Württemberg im September 2009 gemeinsam mit seiner Jugendorganisation NAJU das landesweite Projekt „Die große Nussjagd“ offiziell gestartet. Auch der NABU-Kreisverband SHA ruft alle Kinder und Familien auf, bei der großen Nussjagd mitzumachen und nach angeknabberten Haselnüssen zu suchen.

 

„Ach, ist die süüüß!“ Dies war die erste Reaktion auf das NABU-Poster der Haselmaus im naturwissenschaftlichen Unterricht des Lehrers Martin Hartmannsgruber in der Realschulklasse 5 b aus Kirchberg. Hoch motiviert sammelten an einem schönen Novembertag die Schülerinnen und Schüler von Tieren angeknabberte Haselnussschalen am Fuß einer Hecke bei Lobenhausen. Die Fraßspuren der seltenen Haselmaus sind zwar typisch, aber nicht einfach von Fraßspuren gewöhnlicher Mäuse zu unterscheiden. Zur Sicherheit müssen die Nüsse mit verdächtigen Haselmaus-Fraßspuren noch an einen spezialisierten NABU-Biologen geschickt werden, der sie nochmals überprüft.

 

Igel im Laub

Die Schüler hoffen, dass sie auf ihrer Jagd nach den seltenen und schönen Haselmäusen erfolgreich waren und sind auf die Nachricht des NABU-Biologen gespannt. Wer beim Schutz der Haselmaus helfen möchte, kann sich im Internet unter www.nussjagd-bw.de informieren und Sammelmaterial bestellen und sich noch bis in den März oder April hinein an der landesweiten NABU-Aktion beteiligen.

 

Der NABU-Kreisvorstand


 

 

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